Die Erzeugergemeinschaft - Wir über uns

Aktuelles:
 „L´agneau on y croit - Ich glaube an das Lamm“
Der Lammfleischmarkt im Nachbarland Frankreich steht für ein hohes Erzeugerpreisniveau, anspruchsvolle Verbraucher und ein qualitativ hochwertiges Angebot. Wie organisieren sich Schafhalter und Vermarkter, um diese Ansprüche zu erfüllen? Darüber gab ein Besuch in der Region Limousin rund 70 baden-württembergischen Schafhaltern Aufschluss.
Auf produktionstechnischer Seite beeindrucken beachtliche Leistungen im Weidemanagement, funktionale, kosten-günstige Stallbauten und Anlagen rund um das Herdenmanagement und intensive züchterische Bemühungen. Gute Schlachtkörperqualitäten spiegeln das gelungene Zusammenspiel von einzelbetrieblich angepassten Fütterungsstrategien und dem gezielten Einsatz von Fleischrasseböcken wider. In punkto Qualität erzielt auch die Andienungspflicht bei den besuchten Erzeugergemeinschaften eine Wirkung. Denn die Auszahlung von Qualitätszuschlägen - beispielsweise für die Programme „Le Baronet“ (Metzgervermarktung) oder „Agneau du Limousin“ (Lebensmittelhandel) - trifft 80% der zur Vermarktung anstehenden Tiere. Die aufwändigen produktionstechnischen Bemühungen der Betriebe, um die Ablammzeitpunkte der saisonalen Schafrassen zu entzerren, zeigten den Besuchern deutliche Vorteile der Merinolandschafe auf. Fazit für die süddeutschen Schafhalter: Mit gezielten Anpaarungen und gutem Management die hervorragenden Eigenschaften der Merinolandschafe für gute Aufzuchtergebnisse und Schlachtkörperausprägungen nutzen und die erfolgreiche Vermarktungsinitiative Württemberger Lamm weiter voran bringen.

Kontakt: Ulrich Rothweiler (0172) 71 33 053

Unser Anspruch:

in der Erzeugung

  • geeignete Jungtiere durch eigene Mutterschafhaltung oder durch Zukauf

  • Vater- oder Mutterlinie – "Merinoland"

  • fleischleistungsgeprüfte Böcke

  • Wachstumsförderer und Tiermehlprodukte sind ausgeschlossen

  • artspezifische Haltungsbedingungen und tiergerechte Aufzuchtverfahren

  • tierärztlicher Betreuungsvertrag

für die Qualität

  • Ziel: Qualitäten Marke "Württemberger Lamm"

  • Junge Schlachtlämmer (120-140 Tage)

  • Lebendgewichtbereich 38-45 kg

  • Ausgeprägte Bemuskelung, gering bis mittlere Verfettung

  • Helle Fleisch- und Fettfarbe, feste Konsistenz

  • Ausschlachtung mind. 48 %

  • Qualitätszuschlag von 0,10 Euro/kg Lebendgewicht bei Zielerreichung

Auszug aus Erzeugungs-, Qualitäts- und Verkaufsregeln (Stand April/03)

Qualität die sich auszeichnet

als Dienstleister

  • mit Marktpartnern festgelegte Preise/kg-Lebendgewicht innerhalb der Qualitätsklassen

  • Endwiegeliste mit Lebendgewicht und Ohrmarkennummer nach Qualitätsklassen

  • Transportzeit höchstens 4 Stunden

Wir bieten:
  • Das Marketingprogramm "Württemberger Lamm" Nutzung

  • Aufzucht in der Kooperation

  • regelmäßige Exkursionen zu Mitgliedsbetrieben

  • Fachtagungen

  • Fachliche Beratung

  • Projektarbeit
    z.B.:

- PLENUM Reutlingen

- Fütterungsversuch regionale
  Eiweißträger

Pressekonferenz 04/03 - Marktauftritt "Württemberger Lamm"

Pressekonferenz zur Markteinführung "Württemberger Lamm"

Pressekonferenz zur EU-Anmeldung für geographischen Schutz

Schäferläufe
Schäfermärkte / Schäfertage

Landwirtschaftliches Hauptfest
Verkostungen

Gyros vom Lamm  findet sehr guten Absatz

Die Erzeugergemeinschaft und ihre Aufgaben 

1.    Gemeinschaftliche Vermarktung und Verarbeitung von Lämmern und Lammfleischprodukten

- Ansprechpartner für den Abnehmer

- Koordination des Angebotes

- Transportlogistik 

2.    Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung

       Die Betriebe der Erzeugergemeinschaft unterliegen den Erzeugerkriterien der Gemeinschaft. Grundlage der Kriterien sind die gesetzlichen Bestimmungen, so z.B. das Tierschutzgesetz, die Bestimmungen im Bereich der Fütterung, Hygienevorschriften etc. Die Einhaltung der Erzeugerkriterien wird durch Eigenkontrollen und die staatlichen Routinekontrollen sichergestellt.

3.    Erzeugergemeinschaft

       Die Erzeugergemeinschaft ist aber auch ein Forum der Betriebe, in dem Praxiserfahrungen ausgetauscht werden.
Die laufende Systemverbesserung aller Betriebe sichert eine gleichmäßige Produktqualität. Das oberste Ziel aller Bemühungen der Gemeinschaft ist die sichere und zuverlässige Belieferung der Kunden mit einem Produkt, das den Anforderungen des Marktes entspricht.

4.    Produktentwicklung

       Die Erzeugergemeinschaft entwickelt zusammen mit ihren Partnerbetrieben in der Verarbeitung die Produkte weiter.
Derzeit werden die Lämmer lebend verkauft. Die Verarbeitungsbetriebe nehmen die Schlachtung vor und können auf Wünsche bezüglich der Weiterverarbeitung eingehen. Es ist absehbar, dass die Wünsche des Marktes in Zukunft weiter in Richtung Veredelung gehen. Es wird deshalb notwendig sein, dass der Kunde verarbeitete Ware in verschiedenen Stufen der Aufbereitung erhält.
Die anfallenden Teilstücke müssen dann weiter verarbeitet werden bis hin zum Fertiggericht.

 

Möchten Sie bei uns Mitglied werden? Dann einfach Beitrittserklärung ausdrucken, ausfüllen und zusenden:

Formular Beitrittserklärung (PDF)