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Zur Erhaltung
wichtiger Kulturlandschaftselemente, wie die Wacholderheide, ist die Beweidung mit Schafen notwendig.
Der Naturschutz fordert daher Pflege durch Nutzung.
Der Naturschutz ist deshalb Partner der Schäfer. |
| Rund 200.000 Mutterschafe pflegen ca. 60.000 ha Kulturlandschaft. Schafbeweidung ist zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft nicht mehr weg zu denken. | ![]() |
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Die Wege der Wanderschäfer richten sich heute wie "damals" nach dem Futterangebot: Die Schwäbische Alb ist der klassische Standort für die Sommerweidenutzung. Der klimatisch begünstigte Bodenseeraum, das Rheintal oder der Kraichgau bieten in den den Übergangs- und Winterzeiten Futter. |
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Das geringe Nährstoffangebot auf extensiven Standorten deckt zwar den Bedarf eines Mutterschafes, jedoch der benötigte Bedarf zur Aufzucht von Lämmern wird dort kaum gedeckt. Was zur Folge hat, dass die Milchleistung zurück geht und die Lämmer nicht ausreichend versorgt werden können. Aus diesem Grund wird ein frühes Absetzten der Lämmer im Alter von 6-8 Wochen angestrebt und die Muttertiere können direkt wieder in der Landschaftspflege eingesetzt werden. |
| Das Ziel der gemeinsamen Bestrebungen ist es also, Interessen von Naturschutz und Wanderschafhaltung, die einen substanziellen Beitrag zur Landschaftspflege leistet, aufeinander abzustimmen und damit die dauerhafte Erhaltung wertvoller Kulturlandschaften zu sichern. | ![]() |