LandFrauenschulung „Das Württemberger Lamm“

Am 11. September trafen sich die Agrarbotschafterinnen vom LandFrauenverband Württemberg-Baden zum Praxistag „Württemberger Lamm“ auf dem Betrieb „Schafhaltung und Landschaftspflege“ der Familie Schmid.

Am 11. September trafen sich die Agrarbotschafterinnen vom LandFrauenverband Württemberg-Baden zum Praxistag „Württemberger Lamm“ auf dem Betrieb „Schafhaltung und Landschaftspflege“ der Familie Schmid. Der Betriebsleiter Jörg Schmid lud die Damen zunächst auf seinen Betriebsteil in Weilheim an der Teck. Dort bestaunten sie das gut gefüllte Futterlager und den großen Stall, der aktuell auf die Ablammung vorbereitet wird. Schmid erklärte, dass er gemeinsam mit seiner Tochter, einer angehenden Landwirtin, immer versucht den Betrieb und seine Abläufe zu optimieren. So wurden neue Ablamm-Abteile gekauft und in der Praxis als sehr gut befunden. „So können wir von den jungen Menschen und ihren neuen Ideen profitieren, genauso wie sie von unseren Erfahrungen profitieren,“ so Schmid.

Da die Schafe aktuell noch auf den Weiden verweilen, fuhr die Kolonne in Richtung des Bergs Limburg. Die Limburg ist der Hausberg der Stadt Weilheim an der Teck. Der Gipfel des nahezu perfekt ausgebildeten Kegelberges erhebt sich fast 200 m über die unmittelbare Umgebung. Dort konnte eine Herde Schwarzkopfschafe bei der Pflege der Weidefläche sowie eine kleine Herde Ziegen bei der Beweidung der verbuschten Teile der Weide beobachtet werden. „Schafe wie die Merinos, eine Wanderschafrasse, fressen eher schnell und eine größere Fläche, dafür nicht so sauber. Darum haben wir zusätzlich eine Herde Schwarzköpfe, die einige Flächen auch sehr sauber herunterfressen und länger an einem Ort verweilen. Unsere kleine Herde Burenziegen leisten einen großen Teil zur Erhaltung der Wiesenflächen bei, da sie die Büsche und Bäume, die die Flächen über kurz oder lang zuwuchern würden, von unten anfressen. So gehen die Büsche nicht kaputt, aber sie wachsen auch nicht unkontrolliert weiter.“

Mit diesen Erkenntnissen ging es dann weiter zum Stall in Owen / Teck. Dort zeigte Jörg Schmid einen Teil der Merino-Herde, die bereits in der Ablammung sind. Die Mutterschafe und Nachzucht sind in 3 Stallabteile gegliedert, in denen die Frischgeborenen, die älteren und die bereits abgesetzten Lämmer gehalten werden.

Nach den Stallführungen gab es noch eine Verkostung mit Spezialitäten vom Württemberger Lamm aus Keulen-, Schulter- und Nacken-Kotelette sowie Spießchen. Ulrich und Susanne Rothweiler erklärten den Damen die Besonderheiten des Württemberger Lammes und worauf bei den Verkostungen in den EDEKA-Märkten geachtet werden sollte. Im Anschluss wurden bereits erste Verkostungstermine geplant.

Wir danken den Agrarbotschafterinnen für das große Interesse und Familie Schmid für die tolle Führung und Bewirtung.