WÜRTTEMBERG – EIN LAND FÜR SCHAFE UND SCHÄFER

Ende des 18. Jahrhunderts kamen französische und spanische Merinoschafe nach Baden-Württemberg. Die Tiere fanden die gleichen Haltungsbedingungen vor wie in ihrem Ursprungsland, nämlich das Wandern mit den Hirten zu den nach den Jahreszeiten wechselnden Landesteilen. Sie wurden in die bestehende Rasse eingekreuzt– vor allem, um daraus wertvolle Wolle zugewinnen. Nach dem Höhepunkt der Textilindustrie Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Schafe dann zunehmend aufgrund ihres delikaten Fleisches geschätzt und gehalten. Im Laufe der Jahre passten sich die Tiere immer mehr den Gegebenheiten der heimischen Landschaft an und entwickelten sichzum heutigen Merinolandschaf, auch als „Württemberger“ bezeichnet. Ein Name, der auch in anderen Ländern ein Inbegriff für höchste Fleischqualität ist.

 

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